Energiemonitoring mit dem SmartTOM

Der Einsatz des innovativen Energiemonitoring-Gerätes „SmartTOM“ unterstützt Verbraucher dabei, ihre Gebäude so energieeffizient wie möglich zu betreiben. Durch den Einsatz des SmartTOMs können bis zu 20 % des Energieverbrauchs eingespart werden. Der Name SmartTOM steht für Smart Technical Object Management.

In der firmeneigenen SmartTOM-Werkstatt werden die Geräte zusammengebaut.

 

Immer mehr private und gewerbliche Verbraucher setzen auf regenerative Haustechnik. Doch längst nicht immer hält die Technik das, was die Nutzer sich davon versprechen. Das Problem: Häufig ist die Haustechnik bei Inbetriebnahme von Gebäuden nicht korrekt eingestellt, weil die Energienutzungsgewohnheiten der Verbraucher und damit der tatsächliche Bedarf des Gebäudes noch nicht bekannt sind. Nutzer legen sehr unterschiedliche Schwerpunkte hinsichtlich Komfort und Energieverbrauch. Was für den einen noch mollig warm ist, erscheint dem anderen schon als kühl. Für die Energieeffizienz einer Anlage ist es aber enorm wichtig, das tatsächliche Nutzerverhalten zu kennen.

Ein weiterer wesentlicher Aspekt für die Energieeffizienz ist die korrekte Abstimmung der Anlagenkomponenten untereinander. Nur so kann die Anlage die benötigte Energiemenge zum richtigen Zeitpunkt aus der ressourcenschonendsten Quelle an den entsprechenden Verbrauchsort leiten. In der Regel merken Nutzer erst viel zu spät, wenn eine Anlage nicht effizient gelaufen ist so etwa beim Blick auf die Heizkostenabrechnung. Wird zum Beispiel ein Gaskessel zu großen Teilen zur Warmwasserbereitung eingesetzt, obwohl er eigentlich nur dann Wärme erzeugen soll, wenn die Leistung des regenerativen Erzeugers (z.B. Wärmepumpe) nicht mehr ausreicht, so wird deutlich mehr Gas verbraucht als bei korrekter Einstellung der Anlage nötig wäre. Konkretes Beispiel: Wenn eine Familie nur morgens und abends heißes Wasser braucht, muss die Anlage nicht mittags heißes Wasser produzieren. Das hilft weder der Umwelt, noch schont es den Geldbeutel der Verbraucher.