Geothermie: Nahwärmeversorgung im Einfamilienhaus

Moderne Nahwärmeversorgung ist auch in Einfamilienhäusern problemlos möglich. Viele Bauherren wünschen sich eine umweltfreundliche Nahwärmeversorgung, die gleichzeitig für niedrige Nebenkosten sorgt. Ein Beispiel ist die Nahwärmeversorgung über Geothermie, wie im Wohngebiet Küferweg in Mainz.  Dort werden die Eigenheime über ein kaltes Nahwärmenetz versorgt – mit Erdwärme (Geothermie) als Wärmequelle. Heizwasser wird auf einem niedrigen Temperaturniveau durch ein Rohrnetz zu den Häusern geführt. Das Rohrnetz ist eine Ringleitung, die an die Häuser angeschlossen ist. Jedes Gebäude verfügt über eine Hausstation. Diese Station besteht aus einer vormontierten Einheit, bestehend aus Wärmetauscher für Heizung und Warmwasserbereitung sowie Pumpen, Armaturen und Einrichtungen zur Anpassung des Heizmediums sowie einem erforderlichen Warmwasserspeicher. Die Heizungsregelung erfolgt witterungsgeführt entsprechend der aktuellen Außentemperatur.

Bild: Rüdiger Mosler